1. Damen

Liga: Hamburg-Liga

Handballteams feiern Heimsiege

Janina Besser steuerte fünf Treffer zum 24:19-Heimerfolg der Frauencrew von Trainer Benedict Oldag bei. Foto: Thomas Maibom

Hamburg-Liga-Mannschaften des HT Norderstedt setzen sich jeweils gegen AMTV Hamburg II durch

ANNE PAMPERIN

NORDERSTEDT :: Die Frauen des HandballTeams Norderstedt haben offensichtlich eine Vorliebe für spannende Begegnungen. Oder fehlte der Hamburg-Liga-Mannschaft nach dem unnötigen Pokal-Aus beim Landesligisten Moorreger SV II (20:24) etwa das Selbstbewusstsein? Gegen Schlusslicht AMTV Hamburg II setzte sich die Truppe von Trainer Benedict Oldag vor heimischem Publikum im Schulzentrum Süd zwar mit 24:19 (10:9) durch, trat dabei allerdings längst nicht so souverän wie erhofft auf.
„Das Pokalspiel war eine Vollkatastrophe. Es war gut für uns, dass wir den Tabellenletzten zu Gast hatten. Uns fehlten nämlich gleich mehrere Leistungsträgerinnen“, sagte Coach Oldag. „Was möglich ist, wurde deutlich, wenn wir unser Spiel aufziehen konnten. Das war in den ersten zehn Minuten und in der letzten Viertelstunde der Fall.“
Tatsächlich begannen die Gastgeberinnen furios und führten schnell mit 7:2. Dann aber kehrte beim HTN der Schlendrian ein, die Norderstedterinnen kassierten in Durchgang zwei mehrfach den Ausgleich. Anika Hoffmann bewies gegen Ende der Begegnung Nervenstärke, verwandelte zwei Siebenmeter und führte ihr Team so zurück auf die Siegerstraße.
Ein Sonderlob verdiente sich Keeperin Marina Krogmann. „Sie hat über 60 Prozent der Bälle, die auf ihr Tor gekommen sind, gehalten. Das ist eine tolle Quote“, sagte Benedict Oldag, dessen Mannschaft mit 7:3 Zählern Tabellenvierter ist.
Im Anschluss an das Match der Frauen besserten auch die Männer des HTN (4./8:4) ihr Punktekonto auf. Dritter Sieg in Folge, jede Menge Tore und viel Motivation – was will man mehr?
„Momentan haben wir einen Lauf“, sagte Trainer Florian Deppe nach dem 36:22 (18:13)-Erfolg gegen den Tabellenletzten AMTV Hamburg II. Überbewerten wollte der Coach das Match im Schulzentrum Süd nicht, er erinnerte vielmehr an die abgelaufene Spielzeit. „Solche Gegner muss man schlagen. Das ist uns in der Vergangenheit nicht immer gelungen.“
Diesmal wurde der geforderte Pflichtsieg eingefahren, obwohl Emil Aksanov und Tim Gottschalk nicht wie gewohnt zum Zug kamen. „Auf der rechten Seite wurde sehr offensiv verteidigt, deswegen musste wir unsere Tore über links machen“, sagte Florian Deppe.
HTN-Männer wollen beim THB Hamburg 03 nachlegen
Die kommenden Partien werden zeigen, was die Norderstedter wirklich drauf haben. Am Sonnabend (18 Uhr) geht’s zum THB Hamburg 03. „Das ist ein unangenehmer Gegner, gegen den wir in der vergangenen Saison nicht besonders gut ausgesehen haben“, so Deppe. In der Serie 2017/2018 gab es eine 33:39-Auswärtsschlappe.

Die Tore der Frauen des HT Norderstedt: Anika Hoffmann (7/davon 6 Siebenmeter), Janina Besser (5), Karina Huber, Jessica Ruhser (je 3), Tami Sofie Warsitz, Shirley Wruck (je 2), Angelika Koziol, Janina Peper (beide 1).
Die Tore der Männer des HT Norderstedt: Felix Henka (10/davon 5 Siebenmeter), Ole Werner (7), Emil Aksanov (4), Julian Uwiss (3), Tim Gottschalk, Philip Wöhler, Tom Minners, Tom Dippert, Christopher Pöhls (je 2), Benjamin Etzdorf, Frederik Gadeberg (je 1).

Erschienen im Hamburger Abendblatt, Regionalausgabe Norderstedt, am 23. Oktober 2018.

23. Oktober 2018

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