1. Damen

Liga: Oberliga HH/SH

HT Norderstedt kann Nemeth-Team nicht stoppen

Die SG Todesfelde/Leezen feiert in der Handball-Oberliga den achten Sieg in Folge

TODESFELDE ::  Steffen Liepold war nicht unzufrieden, auch wenn sein HandballTeam Norderstedt mit 23:27 (10:12) bei der SG Todesfelde/Leezen unterlag und weiterhin Schlusslicht der Frauen-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein bleibt. „Gegen die Mannschaft der Stunde lief es doch eigentlich recht gut für uns“, befand der 36 Jahre alte HTN-Coach. Seine Mannschaft ging aufgrund von zahlreichen Verletzten nur mit drei nominellen Rückraumspielerinnen in die Partie. „Wir mussten daher alle weiteren Positionen mit Außen- und Kreisspielerinnen besetzten.“
Unter diesen widrigen Umständen wurde die Aufgabe sehr ordentlich gelöst. Liepold: „Die Begegnung lief heute unter dem Motto: Wir wissen, dass wir nicht gewinnen können und ihr wisst, das ihr gewinnen werdet.“ Und tatsächlich liefen die Norderstedterinnen von Beginn an einem Rückstand hinterher. „Wir haben dennoch eine gute Moral bewiesen, kämpferisch überzeugt und trotz unseres Rumpfkaders bis zum Ende mitgehalten“, so der Coach des Schlusslichtes.
Zufrieden mit zwei Punkten, dafür weniger über die Art und Weise des Zustandekommens war hingegen SG-Trainerin Gabriella Nemeth, unter deren Regie der achte Sieg in Folge gelang. „Wir haben heute nicht die Euphorie der vergangenen Spiele gezeigt und daher einige Mühen mit Norderstedt gehabt. Trotzdem bin ich froh über den Erfolg, der ein hartes Stück Arbeit meiner Mädels war. In den kommenden Begegnungen werden wir unsere Sache sicher wieder besser machen.“
Die Männer des HT Norderstedt kassierten trotz ansprechender Leistung beim MTV Herzhorn eine 24:29 (13:12)-Niederlage und bleiben damit weiter Letzter in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. Die arg dezimierte Mannschaft, die unter anderem auf Henning Scholz (Urlaub), Tim Gottschalk (Studium), Tom Minners (Kickbox-Turnier) und Ole Werner (krank) verzichten musste, hatte nur Luft für 40 Minuten. „Schade, danach gingen Kraft und Konzentration verloren und wir haben viele einfache Tore kassiert“, so Trainer Sven Vörtmann. (lda/pam)

Die Tore, HT Norderstedt, Frauen: Anika Hoffmann (9/4 Siebenmeter), Janina Besser (6), Nadja Fritzsche (5), Christine Köhn (3).
HT Norderstdt, Männer: Felix Minners (7), Emmanuel Djobokou(4/2), Yannick Jensen (3), Florian Deppe, Tom Dippert, Tobias Bombe, Jakob Taulin (je 2), Steffen May, Rick Walder (je 1).

Erschienen im Hamburger Abendblatt, Regionalausgabe Norderstedt, am 21. März 2017 

21. März 2017

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