1. Damen

Liga: Hamburg Liga

HT Norderstedt scheitert an der eigenen Nervosität

NORDERSTEDT ::  Fünf Partien haben die Hamburg-Liga-Spielerinnen des HandballTeams Norderstedt in der aktuellen Saison bereits absolviert, aber so richtig zufrieden ist bisher noch niemand – auch nicht Coach Benedict Oldag, der die Frauenmannschaft nach dem Abstieg aus der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein von Steffen Liepold übernommen hat.
Beim TH Eilbeck verloren die Norderstedterinnen mit 21:27 (11:16) und kassierten damit die dritte Pleite in Folge. „Wir haben nicht annähernd das gebracht, was wir können. Im Training haben die Abläufe gut funktioniert, im Spiel klappte dagegen wenig. Wir waren viel zu nervös. Viele waren mit dem Kopf nicht bei der Sache. Dazu kam, dass wir fünf Ausfälle zu beklagen hatten“, so Oldag.
Mit der Abwehrleistung war der Coach grundsätzlich einverstanden, mit der Performance im Angriff eher nicht. „Wir waren viel zu hektisch und haben immer wieder durch schlechte Pässe den Ball verloren. Die Folge waren viele Tempogegenstöße der Gäste, die nun wirklich keinen großen Handball gespielt haben“, sagte Bendict Oldag, dessen Team im Frühjahr den Verlust mehrerer Leistungsträgerinnen kompensieren musste.
Nun befindet sich das HT Norderstedt genau dort, wo es eigentlich nicht sein wollte – in der unteren Region der Hamburg-Liga, genauer gesagt auf dem zehnten und damit viertletzten Platz. „Vielleicht ist das aber auch ganz gut so, denn jetzt stehen wir nicht mehr unter dem Druck, oben mitspielen zu müssen“, sagte der Trainer.
Ob die HTN-Frauen am kommenden Sonntag (14 Uhr, Schulzentrum Süd) gegen den aktuellen Tabellendritten SG Bergedorf/Vier- und Marschlande endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern können, bleibt abzuwarten. „Bergedorf ist für mich einer der Aufstiegskandidaten“, sagte Benedict Oldag. Er hofft allerdings, dass seine Mannschaft vor heimischem Publikum befreit und vor allem fokussiert auftritt – und endlich im Wettkampf das zeigt, was sie drauf hat... (pam)

Tore des HT Norderstedt: Anika Hoffmann (7/davon 1 Siebenmeter), Lina Lange (4), Sabrina Jäkel (4/2), Emma Petters, Kim-Lea Borchers, Tasha Krönert (je 2). 

Erschienen im Hamburger Abendblatt, Regionalausgabe Norderstedt, am 01. November 2017

01. November 2017

Zurück zur Übersicht

Zum Seitenanfang springen