2. D-Jugend

Liga: Bezirksliga Gruppe 2

MD2 – Ins Spiel zurückgekämpft …

Wohl selten in dieser Saison waren Unterschiede in den körperlichen Voraussetzungen zwischen den Jungs unserer D2 und ihrem Gegner so augenfällig wie am vergangenen Sonntag in Barmstedt, wo die MD2 es mit dem dortigen MTV zu tun hatte. Mehrere Spieler des Gegners überragten selbst die größten Spieler unserer Mannschaft noch um mindestens einen halben Kopf und waren beileibe nicht nur groß, sondern auch durchaus kräftig. Insofern gab es unter den anwesenden Eltern doch einige erstaunte Blicke. Aber – und nicht zum ersten Mal in dieser Saison – unsere Jungs zeigten sich weitgehend unbeeindruckt, brachten von Anfang an ihre Vorteile in Punkto Zusammenspiel, Schnelligkeit und Beweglichkeit auf die Platte und wussten sich auch in der Abwehr zu wehren. Zwar fand die eine oder andere „Fackel“ der Gastgeber ihren Weg ins Norderstedter Tor, im Großen und Ganzen aber hatten unsere Jungs die Sache im Griff. 11:7 aus Norderstedter Sicht hieß es zur Pause, wobei man sich durchaus die Frage stellen konnte, warum die Gastgeber nicht mehr aus ihren Voraussetzungen machten.
Wie es aussehen konnte, wenn sie das taten, zeigte sich anfangs der zweiten Halbzeit. Auf einmal sahen sich unsere Jungs einem spürbar offensiveren Deckungsverhalten gegenüber, zudem schlossen die Barmstedter einige Angriffe kompromisslos ab – ein 0:4-Lauf machte kurzerhand den erarbeiteten Vorsprung zunichte. Damit aber war es nicht getan, denn diese Phase des Spiels wuchs sich noch zu einem Drei-Tore-Rückstand aus. Trainerin Andrea reagierte und nahm eine Auszeit. Ob es einige taktische Umstellungen waren oder ob unsere Jungs sich einfach wieder auf ihre Stärken besannen – Schritt für Schritt arbeiteten sie sich wieder heran, schafften den Ausgleich und behielten am Ende mit 23:21 die Oberhand.
Deutlich wurde in diesem Spiel einmal mehr, was wir schon im letzten Bericht angesprochen hatten: Unsere Mannschaft kann von allen Positionen Torgefahr entwickeln, wenn sie ihre Angriffe ruhig aufbaut. Es ist durchaus bemerkenswert, wie am Sonntag der Ausfall zweier Spieler von den anderen aufgefangen wurde und wie Andrea umstellen und damit auch Wirkung erzielen konnte. Positiv ist darüber hinaus, dass die Mannschaft sich von schlechten Phasen in einem Spiel kaum entmutigen lässt, die Ruhe behält und sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen weiß. Respekt, das war wieder sehr ordentlich!

Die 2. männliche D-Jugend

23. März 2016

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