1. Herren

Liga: Hamburg-Liga

HT Norderstedt springt auf Platz eins

Der zweitligaerfahrene Rückraumschütze Marc Blockus ist mit der Männermannschaft des HT Norderstedt auf Erfolgskurs. FOTO: Anne Pamperin

Hamburg-Liga-Handballer gewinnen Nachholspiel bei SG HTS/Blau-Weiß 96 mit 33:21

NORDERSTEDT :: Mission erfüllt: Die Hamburg-Liga-Handballer des HT Norderstedt haben ihr Nachholspiel bei der SG Halstenbeker TS/Blau-Weiß 96 mit 33:21 (12:13) gewonnen und sind nun zusammen mit dem THB Hamburg 03 Tabellenführer. Beide Teams haben 10:2 Punkte auf ihrem Konto.
Der erste Versuch, das Match auszutragen, war an einem Stromausfall in der Halstenbeker Halle gescheitert. Und auch beim zweiten Anlauf standen zunächst technische Probleme im Fokus. Die Anzeigetafel wollte nicht so, wie sie sollte und wurde nach fünf Minuten ganz abgeschaltet.
Vielleicht ließen sich die Gäste aus Norderstedt davon negativ beeinflussen. „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Unser Mittelblock stand nicht gut, im Spiel nach vorne haben wir viele Fehler gemacht“, sagte Trainer Florian Deppe.
Zahlreiche Fehlwürfe führten zu Tempogegenstößen und damit zu gegnerischen Toren. Das HTN lag mit 12:13 zurück, fand aber nach der Pause immer besser ins Spiel und setzte sich schließlich noch deutlich durch.
„Vor dem Seitenwechsel haben wir viel zu pomadig agiert“, sagte Neuzugang Marc Blockus, der zunächst ebenfalls so seine Probleme hatte. Der frühere Zweitligaspieler, der heute seinen 27. Geburtstag feiert, muss sich immer noch an die Spielweise ohne Harz, das in höheren Spielklassen als Haftmittel für den Ball dient, gewöhnen. Anfangs waren seine Pässe und Würfe sehr verhalten, später taute der Linkshänder dann auf und erzielte einige sehenswerte Treffer.
Entscheidend war zu Beginn der zweiten Halbzeit die intelligente Spielweise des HT Norderstedt, das in Unterzahl den Ball lange in den eigenen Reihen hielt, hier und da einen Siebenmeter herausholte und diese dann in Person von Felix Henka sicher verwandelte. „Da haben wir wirklich clever gespielt“, so Florian Deppe.
Euphorisch ist der Trainer allerdings nicht, denn am kommenden Sonntag wartet um 16 Uhr schon die nächste Herausforderung. „Wir empfangen mit der HSG Pinnau eine Mannschaft im Schulzentrum Süd, die uns nicht besonders liegt.“
Den Sprung auf Platz eins der Tabelle können am Sonntag auch die Frauen des HT Norderstedt (11:1 Punkte) schaffen, falls sie ihr Heimspiel gegen Spitzenreiter Ahrensburger TSV (12:0 Zähler) gewinnen. „Ich bin optimistisch. Die Mädels und ich sind hoch motiviert“, sagt Trainer Bernd Haarbrücker, dessen Crew die von Stephan Schröder gecoachten Stormarnerinnen mit Tempohandball in die Schranken weisen will. Die Partie beginnt um 14 Uhr. (pam)

Erschienen im Hamburger Abendblatt, Regionalausgabe Norderstedt, am 07. November 2019.

07. November 2019

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